Auszeit

Hallo Ihr fleißigen Leser! Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich mich jetzt schon so lange nicht mehr gemeldet hab. Irgendwie hat mir das Blog schreiben am Anfang so wahnsinnig viel Spass gemacht, aber dann fand ich es nur noch anstrengend, weil ich auch nur so selten zuhause war..mein Job kostet wirklich viel Kraft. Auch wenn man das vielleicht nicht so denkt. Im Moment bin ich in einem ziemlich großen Hotel angestellt und arbeite da hauptsächlich im Bereich Veranstaltungsorganisation . Das macht total viel Spass, aber die Zietn sind irgendwie die Hölle. Logischerweise sind die Veranstaltungen hauptsächlich abends. Die Vorbereitung findet aber natürlich am Tage statt. Trotzdem würde mein Chef komisch gucken, wenn ich dann abend snicht bei der Veranstaltung auch auf der Matte setehen würde. Es insteressiert mich natürlich auch, dabei zu su sein. Schließlich kann ich dann gucken wie es bei den leuten ankommt und auch mal schnell improvisieren, wenn irgendwas doch nicht klappt. Würde sich da erst einmal jemand anderes reinfuchsen müssen, wäre die Party wahrscheinlich schon vorbei. Trotzdem ist es auf Dauer nix für schwache Nerven. ich merke einfach, dass ich irgendwie ausgelaugt bin. Immerhin verdiene ich ganz gut und die Überstunden werden bezahlt oder ich bekomme dann mal einen Tag frei. Gerade nbin ich dabei mir endlich mal Gedanken über ein Auto zu machen. Ich hab mich hier und schon mal umgesehen , aber noch nicht das Richtige gefunden. Mittlerweile will ich mir immerhin schon seit einem Jahr eine Auto kaufen..nicht einmal das bekomme ich auf die Reihe, weil ich das Gefühl habe, dass nie Zeit ist um mal irgendwas in Ruhe zu erledigen. ich brauche einfach mal ein bißchen Ruhe. Vielleicht frage ich meienn Chef ob ich mal ein paar Wochen unbezahlten urlaub machen kann, denn sonst kann ich echt nicht garantieren, dass ich das noch lange machen kann... wir haben eien sehr fähige Auszubildende und jetzt auch eine Praktikantin. zusammen würden die den Laden sicher eien paar Wochen ohne mich schmeissen können. Was mein Chef allerdings wirklich dazu sagen würde, kann ich absolut nicht einschätzen. Andererseits versuchen kann man es doch, oder?

30.4.13 12:28, kommentieren

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Rückenverspannung

Heute war ich mit meiner Freundin in einem Spa. Eine ziemlich teure Angelegenheit, aber echt entspannend. Erst waren wir dort ein bisschen schwimmen. Naja, was man so schwimmen nennen. Dann waren wir in der Sauna und haben uns sogar an ein paar Fitnessgeräten ausprobiert. Anschießend haben wir uns noch eine Massage gegönnt. Da hab ich erstmal gemerkt wie verspannt ich war. Ich bemühe mich ja auch immer um eine aufrechte Körperhaltung auf Arbeit, vielleicht sollte ich lockerer sein und mich dabei nicht so verkrampfen. Das war echt ein hammer entspannender Tag. Und das schwimmen tut meinem Rücken ja auch echt gut. Eigentlich dachte ich, da ich auf Arbeit viel stehe und rumlaufe, dass ich keine Rückenprobleme bekommen würde, aber dem ist wohl nicht so. Jetz hab ich mir vorgenommen, regelmäßig schwimmen zu gehen und meine Freundin Susi kommt mit. Die wollte ja sowieso schon lange mal was für ihre Figur tun. Der Masseur hat mir auch geraten, mal in eine Rückenschule zu gehen, aber das wär mir dann doch etwas zu teuer auf Dauer. Vielleicht sitze ich ja auch einfach Zuhause zuviel rum, wenn ich meine Bücher lese. Ich werd jetz jedenfalls mehr darauf achten. Denn mit der Zeit kann das böse enden. Schwimmen ist da bestimmt die beste und vor allem kostengünstigste Variante, vorzubeugen. Ins Spa will Susi jetz auch öfter mit mir gehen. Das gönnen wir uns ab sofort, weil uns das echt gut getan hat. Für heute bin ich zwar echt erledigt, weil ich schon ewig nicht mehr schwimmen gewesen bin, aber irgendwie auch stolz, dass ich es solange ausgehalten habe und mir jetz vorgenommen hab, das öfter zu tun.

27.5.11 12:25, kommentieren

Raus aus der Realität

In der Schule habe ich früher nie viel gelesen. Wenn wir da mal ein Buch lesen mussten, habe ich gehofft, dass es bereits verfilmt wurde und mir den Film dann angesehen. So war das auch als wir damals "Carrie" von Steven King lesen mussten. Aber als ich den Film dann gesehen habe, fand ich ihn doch so klasse, dass ich mir das Buch gekauft und gelesen habe. Schon echt clever den Schülern das Buch gerade mit beginnender Pubertät lesen zu lassen. Da wird gleich mal ein bisschen Aufklärungsunterricht betrieben. Als ich den Film "Die Blechtrommel", den ich mir bei Kleinanzeigen bestellt hatte, gesehen hab, wurde mir allerdings übel. Da dachte ich mir dann doch, ich hätte lieber das Buch lesen sollen, aber bei meiner Fantasie wär mir bestimmt auch dabei schlecht geworden. Ich stelle mir nämlich ganz schnell immer alles bildlich vor.  Wie dem auch sei, mittlerweile lese ich lieber und mache mir meine eigenen Bilder zu den Geschichten. Horrorbücher am liebsten, weil die Bilder dazu so gruselig sind, dass sie einfach nicht real sein können. Ich krieche mich dabei in eine andere Welt zurück und schalte ab von der Realität. Man muss ja auch mal den Kopf frei kriegen. Das Alltagsleben is ja nicht so spannend, auch wenn ich häufig interessante Gäste im Hotel erlebe. Wenn ich gerade kein Buch zur Verfügung habe, geh ich dazu auch joggen. Dabei kann ich auch ganz prima abschlten. Am liebsten im Park. Deswegen habe ich mir meine Wohnung auch direkt in der Nähe von einem Park gesucht. So muss ich nur aus dem Bett fallen, mich in meine Joggingklamotten werfen und los laufen. Im Winter mach ich das nich, weils mir dann zu kalt ist und ich zu faul bin. Aber im Sommer, wenn ich dabei gleichzeitig auch noch braun werden kann,  erspart mir in der Sonne zu joggen das Solarium.

1 Kommentar 11.5.11 17:05, kommentieren

Das bin ich

Hallo ihr Lieben, ich bin Jessi, ich bin 26 Jahre und arbeite seit 7 Jahren als Hotelfachangestellte. Vor kurzem bin ich endlich bei meinen Eltern ausgezogen. Da war es ja nicht mehr auszuhalten. Die haben sich nur noch gefetzt. Ich bin heilfroh, dass ich mir endlich eine eigene Wohnung leisten kann. Das geht schon viele Jahre so. Immer waren sie der Meinung, sich meinetwegen zusammenraufen zu müssen, aber die Streitereien haben mir auch nicht besonders gut getan. Immer wenn sie angefangen haben sich wegen irgendwelchen banalen Kleinigkeiten aufzuregen, hab ich mich in mein Zimmer verdrückt und gelesen. Am liebsten Horrorgeschichten. Ich habe einen ganzen Schrank voll Bücher mit Horrorgeschichten von Bram Stoker über Edgar Allan Poe bis zu Steven King und Michael Crichton. In Kleinanzeigen kostenlos inserieren ergatterte ich mir einige davon. Mittlerweile denke ich mir auch schon eigene kleine Horrorgeschichten aus und schreibe sie auf. Irgendwann werde ich sie an einen Verlag schicken und hoffen. dass ich veröffentlicht werde. Nur so als Nebenverdienst. Meine Arbeit im Hotel macht mir ja Spass. Ich hab ständig mit anderen Leuten zu tun. Viele Touristen, auch aus anderen Ländern, kommen her und übernachten hier. Ich finde voll interessant, was die für Geschichten aus ihrer Heimat erzählen. Aber aus Tagungsgruppen mit vielen Schlips- und Anzugträgern checken in unserem Hotel ein. Ich find voll faszinierend zu sehen wie die Leute aus unterschiedlichen Schichten miteinander umgehen. Neulich hatten wir sogar Gäste aus Brasilien. Ein junges Paar. Die waren so alt wie ich. Am Abend haben sie an unserer Bar gesessen und ich habe mich dazu gesellt und mich mit ihnen unterhalten. Ich habe ihnen erzählt, was man bei uns so alles erleben kann und was sie sich unbedingt anschauen sollten. Sie haben mir Geschichten aus ihrer Heimat erzählt. Sie kommen aus Sao Paulo und dort herrscht das reinste Chaos. Auf den Straßen fährt jeder wie er will, die Busse fahren nicht nach Fahrplan und wenn man Pech hat wartet man Stundenlang auf sie. In gewissen Stadtteilen sind Korruption und Bandenkriege an der Tagesordnung. Zum Glück wohnen sie nicht in so einem Stadtteil, meinten sie. Ich hab gefragt, ob sie keine Angst haben, aber sie meinten, wenn man weiss, wo man sich aufhalten kann, hat man auch nix zu befürchten. Das ist für mich echter Horror, jeden Tag Angst zu haben, überfallen zu werden oder in eine Schießerei verwickelt zu werden. Ich bin da heilfroh, dass ich in Deutschland wohne.

1 Kommentar 3.5.11 19:12, kommentieren