Raus aus der Realität

In der Schule habe ich früher nie viel gelesen. Wenn wir da mal ein Buch lesen mussten, habe ich gehofft, dass es bereits verfilmt wurde und mir den Film dann angesehen. So war das auch als wir damals "Carrie" von Steven King lesen mussten. Aber als ich den Film dann gesehen habe, fand ich ihn doch so klasse, dass ich mir das Buch gekauft und gelesen habe. Schon echt clever den Schülern das Buch gerade mit beginnender Pubertät lesen zu lassen. Da wird gleich mal ein bisschen Aufklärungsunterricht betrieben. Als ich den Film "Die Blechtrommel", den ich mir bei Kleinanzeigen bestellt hatte, gesehen hab, wurde mir allerdings übel. Da dachte ich mir dann doch, ich hätte lieber das Buch lesen sollen, aber bei meiner Fantasie wär mir bestimmt auch dabei schlecht geworden. Ich stelle mir nämlich ganz schnell immer alles bildlich vor.  Wie dem auch sei, mittlerweile lese ich lieber und mache mir meine eigenen Bilder zu den Geschichten. Horrorbücher am liebsten, weil die Bilder dazu so gruselig sind, dass sie einfach nicht real sein können. Ich krieche mich dabei in eine andere Welt zurück und schalte ab von der Realität. Man muss ja auch mal den Kopf frei kriegen. Das Alltagsleben is ja nicht so spannend, auch wenn ich häufig interessante Gäste im Hotel erlebe. Wenn ich gerade kein Buch zur Verfügung habe, geh ich dazu auch joggen. Dabei kann ich auch ganz prima abschlten. Am liebsten im Park. Deswegen habe ich mir meine Wohnung auch direkt in der Nähe von einem Park gesucht. So muss ich nur aus dem Bett fallen, mich in meine Joggingklamotten werfen und los laufen. Im Winter mach ich das nich, weils mir dann zu kalt ist und ich zu faul bin. Aber im Sommer, wenn ich dabei gleichzeitig auch noch braun werden kann,  erspart mir in der Sonne zu joggen das Solarium.

11.5.11 17:05

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